Ein Jungbrunnen für Körper, Seele und Geist

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Autor: Wolfgang Bauer
Erschienen in der Lebens|t|räume Ausgabe Mai 2020

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Die ersten Zeilen des Artikels:

Wegen seiner Salzquellen war das im Spessart gelegene und von großen Wäldern umgebene Orber Tal schon früh bewohnt. Steinwerkzeuge, die 1936 und 1965 gefunden wurden, bele-gen die Anwesenheit von Menschen seit der Jungsteinzeit. Zuerst lebten in der Gegend Kel-ten. Die Kelten verehrten alle Quellen als sichtbare Erfahrung mit dem Ursprung der Schöp-fung. In ihren Mythen lebten dort holde und unholde Götter, Riesen (der Naturkräf te) und mitunter echte Monster (Gefahren durch überbordende Naturgewalten des Wassers). Höchste Verehrung genossen Salzquellen. Gerade die Ursprungskulturen der Kelten in den Zentralal-pen (Hallstatt, Dürrnberg bei Hallein, Reichenhall) verbinden sich eng mit der Suche nach und der Förderung von Salz. Protektoren drangen in unwegsamste Gegenden vor, um neue Salzquellen aufzuspüren, Salzhändler bereisten schon um 800 v. Chr. Nord-, Ost- und Süd-europa (Demandt 2002: 33). Salz ließ sich vielfach verwenden und verschaffte vielfachen Reichtum. Manche Forscher vermuten, dass die Kelten, die unter diesem Namen um 500 v. Chr. erstmalig von sich reden machten, durch eine gesellschaf tliche Revolution in die Ge-schichte eintraten: Dabei entmachteten sie wohl ihren Adel und vergesellschaf teten die reich-lich fließenden Erträge durch Förderung von Bodenschätzen, von Kunst- und Werkzeugherstellung sowie vom Fernhandel.

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Wolfgang Bauer

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