Lebens|t|räume Magazin

Ausgabe November 2021

Gesund bleiben – Krankheit heilen
Lara Weigmann: Mit Ayurveda gesund durch den Winter
Dr. Folker Meißner: Montgomery und die politmedizinische Verung- limpfung der Ungeimpften – ärztliche Ethik ade?
Dr. Alfred Gruber: Entschlacken und Vitalisieren mit Sofort-Effekt!
Daniela Prüter: Kickstarter für unsere Selbstheilungsmechanismen

Ökologie und Ökonomie
Dr. Dr. Roland Benedikter: Wenn es um unsere Zukunft geht, ist die Weiterentwicklung von Wissenschaft gefragt

…und vieles mehr

Liebe Leserinnen und Leser,

Ökologie und Ökonomie wollen vereinigt werden. Gerade ringen politische Parteien darum, unseren „sozialen Frieden“ zu sichern, indem einerseits berücksichtigt werden will, dass ICH und meine UMWELT in ihrer Wechselwirkung zueinander im Einklang bleiben, aber auch die Bedürfnisse des Einzelnen und der Gesellschaft hinsichtlich wirtschaftlicher Versorgung nicht vergessen, verletzt, verweigert, verraten werden.

Das muss nicht die Quadratur des Kreises sein. Die Ecken und Kanten in den Thesen der widerstreitenden Parteien können geglättet werden, wenn der gesunde Menschenverstand die Grundlage zur Synthese sein darf.

Alle Menschen haben den gleichen Ausgangspunkt zu ihrer Existenz: Sie unterliegen dem Gesetz des Anfangs, in dem das Ende begründet ist. Das bedeutet, dass sie beim ersten Schrei nach dem Austritt aus dem Mutterschoß schon in sich beschlossen haben, was sie wie bei der Entwicklung aus dem Samenkorn Stufe um Stufe in Zeit und Raum zu entfalten haben – also zu offenbaren haben, was in ihnen steckt. Aber auch wieder hinzugeben haben, wenn sie „reife Früchtchen“ geworden sind und sich für etwas Größeres zur Verfügung halten und für einen tiefer liegenden Sinn ihr Ego opfern, damit sie als Teil dem Ganzen dienen können.

Das Hermetische Gesetz „Wie oben, so unten“ bzw. „Makrokosmos = Mikrokosmos“ oder „Wie im Himmel, also auch auf Erden“ wird überall in der Welt in Zeit und Raum abgebildet. Die Unterschiede liegen allein darin, welche Zeitqualität in der Zeitquantität in den verschiedenen Regionen dieser Welt herrscht, die vorgibt, auf welcher Entwicklungsstufe die Menschen „ticken“ – ob sie in einer Phase der Entfaltung oder einer Phase der Einfaltung sind, ob sie ihre Ich-Potenzen zu entwickeln und zu offenbaren haben, oder ob sie dem Wir verpflichtet sind und ihren Wert darin finden, dass sie im Dienst für etwas Höheres sind: für Partnerschaften aller Art, bis hin zur Erkenntnis, dass Ich und meine Umwelt EINS sind – und das kleine Ich eine Entsprechung zum großen Universum ist – genau dem analog verpflichtet, was ihm bei der Geburt als „pars pro toto“ zugewiesen ist.

Daraus leitet sich ab, dass gesetzmäßig in Deutschland andere Aufgaben zu erfüllen sind als in Polen oder Ungarn, im Iran, Irak oder Afghanistan, in Amerika oder Russland. – Wenn jeder im Stadium seiner Entwicklung erfasst würde, ergäben sich zwar Widersprüche, jedoch keine Kriege gegeneinander sondern füreinander. Es gäbe keine Ver-Urteilung sondern eine Be-Urteilung, die Be-Ziehung sucht, ein Miteinander im Bewusstsein, was zum Wohl des Ganzen beiträgt.

Da wir aber die Maßstäbe für eine solche Verhaltensweise in der Zeit der sogenannten Aufklärung verloren haben, stecken wir bei der Betrachtung und Behandlung der Welt in der Dualität fest. Wir sehen im Andersartigen das Feindliche, das bekämpft werden muss, und zwar mit allen möglichen Macht-Mitteln: mit militärischen, wirtschaftlichen, strategischen, geheimen und kriminellen – auf jeden Fall anmaßenden.

Ökonomische Überlegenheit wird zur Speerspitze beim Überschreiten der Grenzen der Achtsamkeit für das Andersartige. Man nennt es Entwicklungshilfe und stülpt eigene Wertmaßstäbe dem Unterlegenen über, macht ihn abhängig, unterdrückt ihn – so lange, bis der Zeitgeist im Untergrund den natürlichen Widerstand wachgerufen hat: den Gegenpol.

„Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, vor dem freien Menschen erzittert nicht…“, so sagt es Friedrich Schiller in den „Worten des Glaubens“.

Und damit richte ich meine Aufmerksamkeit wieder auf Deutschland und unsere Zeitqualität. Ich suche, vor der eigenen Haustür zu kehren:
Hier türmt sich der Schmutz der jüngsten Vergangenheit. Deshalb ist das Klima versaut: im Außen und Innen, die eine gesetzmäßige Entsprechung zueinander haben und aufdecken, dass der Irrsinn des Fortschrittsglaubens und der bewusstlosen Mechanisierung nahezu aller Lebensbereiche Zustände geschaffen hat, die ein natürliches, befreiendes Ein- und Ausatmen blockieren. Wir ringen nach Luft, nach Befreiung aus diesen Zuständen – und stellen fest, dass wir Sklaven jener sind, die wir gewählt haben und die uns – wissend oder unwissend – machtvoll unterdrückend vorgaukeln, dass zum Beispiel das Impfen aus der Misere helfe.

Wundern brauchen wir uns darüber nicht, denn wir haben den Sinn der Existenz verloren. Der liegt darin, dass wir von der ersten Sekunde unseres Lebens in einem bestimmten Raum (vor)bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben. Darin liegt auch die Disposition zum Scheitern bzw. zum Krankwerden, zum Auftrag der Transformation vom Körperlichen/Materiellen hin zum Geistigen/Spirituellen. – Jeder von uns muss bestimmte zur Heilung vorbestimmte Krankheiten „durchwandern“. Sie wegzudrücken, ist nicht möglich. Man kann nur Symptome verschieben. Jede Impfung ist deshalb nicht nur fraglich, sondern in jedem Fall sinnlos, wenn nicht ein Bewusstseinsprozess damit einhergeht, an deren Anfang und Ende die Frage steht: Warum gerade dies, gerade mir, gerade jetzt? Warum habe ich Symptome und mein Nachbar nicht? Was macht den Unterschied von mir zu dem Anderen aus? Was ist der Hintergrund, dass manche Viren weltumspannend wirken und andere nur lokal wahrzunehmen sind?

Es ist zu blöd, mögliche Erfüllungsgehilfen für diesen Notstand an Bewusstsein ausfindig machen zu wollen – und sie an den Pranger zu stellen. Es ist unter diesem Blickwinkel gleichgültig, ob Gates, Rothschild, Rockefeller, Bilderberger als Vokabeln im Mund geführt werden. Sie geben allerdings ein Zeichen dafür ab, dass wir die Ökonomie über die Ökologie stellen; dass wir in ihnen den Spiegel haben, wie sehr wir selbst der Materie frönen und unsere Seelen, die himmelwärts streben, vergewaltigen.

„…doch was kein Verstand der Verständigen sieht, das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt…“, so hilft uns Schiller wieder auf die Spur – und wir danken den Kindern einer „Fridays for Future“-Bewegung, dass das weltüberspannende Corona-„Problem“ parallel von der Gewissheit begleitet wird, dass wir ein wirkliches Kern-Problem haben: das Klima.

Wir schauen dabei zunächst auf das, was im Außen bis 2030 verändert werden müsste. Doch wesentlicher ist auch hier die Betrachtung, dass das Außen vom Innen nicht zu trennen ist. Wenn wir Bewusstsein in das Erneuerbare lenken, wenn wir die Schwachstellen im Alten beseitigen, wenn wir progressives Denken an die Stelle von konservativem Starrsinn zu setzen vermögen, tragen wir unseren Teil dazu bei, dass das Ganze gesunden kann.

Betrachten wir uns nun noch einmal das, was ich eingangs zum Thema „Ökologie und Ökonomie“ gesagt habe, dann ist unsere wirtschaftliche Versorgung nicht „vergessen, verletzt, verweigert, verraten“, wenn wir bewusst Materie (Geld, vordergründigen Wohlstand) für eine nachhaltige Ökologie opfern. Dann zahlen wir mit Freude den Preis, der für die Sonnen-Energie aufzuwenden ist – und wir folgen Dr. Franz Alt, der seit Jahrzehnten darauf hinweist, dass die Sonne keine Rechnung schickt. Wenn dann noch dazu kommt, dass frischer Wind das Klima verbessert, freuen wir uns auf die, die noch grün hinter den Ohren sind, die Kinder der Ökologie, die Windräder als Schicksalsräder begreifen.

In diesem Sinne lasst Euch impfen!

Herzlichst, Wolfgang Maiworm

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