Lebens|t|räume Magazin

Ausgabe Juli 2021

Mystik und Mythologie
Prof. Dr. Martin Mittwede: Mystik und Mythos
Ludmilla Wasinger: Mystik – ein Weg zur Wahrheit
Wolfgang Maiworm: Mythos und Schicksal

Homöopathie und Bachblüten
Wolfgang Maiworm: Homöopathie und Paradoxie
Carola Lage-Roy: Die Impfungen sind aktuell das Zünglein an der Waage
Harald Knauss: Bachblüten für die neue Zeit

…und vieles mehr

Anzeige: Zeitgeist Paradox

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Liebe Leserinnen und Leser,

vor zehn Jahren fasste ich die Editorials, die ich bis dahin in „Lebens-t-räume“ veröffentlichte, im Buch „Zeitgeist paradox“ zusammen. Es ergab sich, dass ich nun wieder einmal einige der darin zu findenden Statements zum Zeitgeschehen las – und siehe da: sie sind zeitlos in ihrem Anspruch, wachzurütteln und im uranischen Sinne querzudenken, das heißt den Mainstream wahrzunehmen und die Alternativen dazu, wenn es sein muss, rebellisch daneben zu stellen.
Ein sogenannter „Rechter“, der unter anderem Bücher zum Thema Magie herausgab, und der zeitlebens bereit war, wenn es sein musste, gegen den Strom zu schwimmen, erinnerte mich auf seiner Website an eine Aussage von Rudolf Steiner (www.rudolf-steiner.com), die ich nachfolgend wiedergebe, weil sie uns alle vor die Frage stellt, ob das, was derzeit im Zusammenhang mit Corona geschieht, in diesem Kontext zu sehen ist – und jene, die dafür politisch verantwortlich sind, versäumt haben, sich ernsthaft mit Geisteswissenschaft in ihrer Tiefe zu beschäftigen.
Es sind vielfach jene, die „Querdenker“ pauschal abqualifizieren – und so große Geister der Gegenwart mundtot machen wollen.
In diesem Zusammenhang sehe ich der kommenden Bundestagswahl im September entgegen. Wieder werden wir aufgerufen, im Sinne von entweder : oder Partei zu ergreifen. Das ist dann gut, wenn die Widersprüche im Pro und Contra zu einem EINKLANG kommen. Doch das gehört nicht zu der Kultur einer „Gerechtigkeit“ der Parteien-„Demokratie“. – Nehmen wir das aktuelle Thema IMPFUNG: Nahezu alle Parteien sind dafür. Die Widersprechenden sind am meisten in der größten Partei zu finden: in der Gemeinschaft der Nicht-Wähler. Sie suchen einen Wechsel, aber nicht nur von CDU/CSU zu den Grünen, sondern einen grundsätzlichen, einen parteiübergreifenden Wechsel zu mehr Geist und Seele, also einem weltumspannenden, grenzenlosen Liebes-Weg statt einem immer mehr in die Enge von Macht-Missbrauch führenden Geld-Weg.
In diesem Sinne und im Sinne des nachfolgenden Zitats von Rudolf Steiner lernte ich nur eine Politikerin kennen – und das auch nur außerhalb ihres Auftretens für die Partei: Sarah Wagenknecht. Klar, dass sie kaltgestellt werden musste. Sie ist von innen heraus zu sehr Geist- und Seelenwesen. Sie ist zuerst Mensch und dann „Linke“. – Achten Sie auf Ihre Reaktion. Wie viele Vorurteile gibt es auch für Sie aufgrund der allgemeinen Aussagen ÜBER die Linke Sarah? – Wem darf Rudolf Steiner noch etwas ohne Vorurteil sagen?

Rudolf Steiner: „Wie damals auf jenem Konzil in Konstantinopel der Geist abgeschafft worden ist (DR. Im Jahr 869), das heißt, wie man dogmatisch bestimmt hat: Der Mensch besteht nur aus Leib und Seele, von einem Geist zu sprechen ist ketzerisch -, so wird man in einer andern Form anstreben, die Seele abzuschaffen, das Seelenleben. Und die Zeit wird kommen, vielleicht gar nicht in so ferner Zukunft, wo sich auf solch einem Kongress wie dem, welcher 1912 stattgefunden hat, noch ganz anderes entwickeln wird, wo noch ganz andere Tendenzen auftreten werden, wo man sagen wird: Es ist schon krankhaft beim Menschen, wenn er überhaupt an Geist und Seele denkt. Gesund sind nur diejenigen Menschen, die überhaupt nur vom Leibe reden. – Man wird es als ein Krankheitssymptom ansehen, wenn der Mensch sich so entwickelt, dass er auf den Begriff kommen kann: Es gibt einen Geist oder eine Seele. – Das werden kranke Menschen sein. Und man wird finden – da können Sie ganz sicher sein – das entsprechende Arzneimittel, durch das man wirken wird. Damals schaffte man den Geist ab. Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer «gesunden Anschauung» heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, dass dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten. Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper «gesund» macht, das heißt, so macht, dass dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern «gesund» redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.

     Ja, diejenigen, die glauben, dass man mit spielerischen Begriffen in die Zukunft sehen kann, die irren gar sehr. Mit ernsten, gründlichen, tiefen Begriffen muss man in die Zukunft sehen. Geisteswissenschaft ist nicht eine Spielerei, ist nicht bloß eine Theorie, sondern Geisteswissenschaft ist gegenüber der Entwickelung der Menschheit eine wirkliche Pflicht.“
(Rudolf Steiner, GA177- Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt, Dornach 1917, S. 90-91)

Kommen Sie bitte aus Ihrer Komfortzone! Ich weiß, dass viele „Lebens-t-räume“-Abonnenten die Editorials schätzen. Auch dieses? – Mir liegt daran, dass Sie aufstehen und Farbe bekennen – jenseits von Angst und Kadaver-Gehorsam. Sie sind nicht allein. Sie sind sogar in der Mehrheit mit jenen, die das EINE verstanden haben, wenn Sie nicht damit einverstanden sind, dass ihnen im Zusammenhang mit Corona Geist und Seele verbindende Themen verweigert werden – und Geld- und Macht-Interessen den gesunden Menschenverstand zu unterdrücken versuchen.

Herzlichst,

Wolfgang Maiworm

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